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"Prebiotikastudie"

Dipl.oec.troph. Judith Heller und Prof. Dr. med. Michael Krawinkel
Institut für Ernährungswissenschaft der Justus Liebig Universität Giessen

Start 2006
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Generell werden noch dringend Probanden für die Prebiotikastudie gesucht!
Wenn ihr Kind voraussichtlich noch mindestens ein Jahr lang parenteral ernährt wird,
ein Kurzdarmsyndrom oder eine Transportstörung hat, jünger als 12 Jahre alt ist
und Sie gerne von den kostenlos zur Verfügung gestellten Prebiotika profitieren
möchten, bitten wir Sie herzlich, sich mit uns in Verbindung zu setzten!

Prebiotika sind nicht verdauliche Nahrungsbestandteile (Ballast- stoffe), die gezielt
das Wachstum der "guten Darmbakterien", wie Laktobazillen und Bifidobakterien
(so genannte Probiotika), im Darm fördern. Sie dienen diesen Bakterienstämmen
als Nähr- substrat. Zur Gruppe der Prebiotika zählen beispielsweise Inulin und Oligo-fruktose, die natürlicherweise in Gemüse wie Zwiebeln, Chicorée, Lauch, Artischocken, sowie in Bananen und Getreide vorkommen. Auch vielen Milchprodukten und Säuglinsnahrungen werden heute Prebiotika zugegeben, um die gesunde Darmflora
zu fördern.

Ihr Kind wird zu einem mehr oder weniger großen Teil parenteral ernährt?
Die Gesundheit der Darmschleimhaut ist abhängig von der zugeführten Nahrung
(oral bzw. enteral über eine Nahrungssonde). Eine gesunde Darmschleimhaut muss regelmäßig mit Nährstoffen versorgt werden. Kann dies nicht geschehen, weil
der Patient keine Nahrung über den Verdauungstrakt zu sich nehmen kann,
ver- kümmern die Zellen des Darmes und die natürliche Schleimhaut-Barriere
kann gestört werden. Dadurch ist es möglich, dass Bakterien, die eigentlich in den
Darm gehören, durch die geschädigte Schleimhaut in den Blutkreislauf des Patienten gelangen und dort Infektionen verursachen. Diesen Vorgang nennt man Trans-
lokation von Darmbakterien in den Organismus.

Ziel unserer geplanten Prebiotika-Studie ist es, durch tägliche Gabe von Prebiotika
(in Pulverform, kann in nahezu jedes Lebensmittel eingerührt/untergemischt werden),
die guten Darmbakterien zu fördern und damit die Schleimhaut zu stärken und ihre
Barrierefunktion aufrecht zu erhalten. Die Translokation von Darmbakterien soll
dadurch vermindert oder sogar verhindert werden, was in daraus resultierend seltener auftretenden endogenen Infektionen messbar sein sollte. Wir vermuten also, dass
Ihr Kind durch eine regelmäßige Gabe von Prebiotika seltener Infektionen bekommt
und sich sein allgemeiner Gesundheitszustand bessert.

Um das zu beweisen, brauchen wir Ihre Mitarbeit! Die Prebiotika müssen täglich oral
oder enteral verabreicht werden. Blut wird im Rahmen der Routinekontrollen mit abgenommen und alle 3 Monate soll eine Stuhlprobe untersucht werden. Wenn Sie
mehr wissen möchten, setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung!

Bitte melden Sie sich bei Frau Heller unter Tel. 0641 99 39038
oder auch gerne per e-mail:
Judith.Heller@ernaehrung.uni-giessen.de

Vielen Dank für Ihr Interesse und auf eine gute Zusammenarbeit
zum Wohle der Kinder!

Dipl.oec.troph. Judith Heller
Prof. Dr. med. Michael Krawinkel
 
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